3D-Drucker kommen in Mode

Rapid Prototyping und Rapid Manufacturing einzelner Bauteile, ganzer Baugruppen oder kompletter Produkte sind die Domäne der 3D-Drucker in ihrer ganzen Vielfalt.

 

Inzwischen hat eine stetig wachsende Zahl an Studenten, Forschungseinrichtungen und einer begeisterten und hochgradig sozial vernetzten Community aus Hobbyisten viele Anwendungsfelder erschlossen, die weit über die rein technischen Aspekte herausgehen. Torten mit anspruchsvollen Zuckergussverzierungen gehören ebenso dazu, wie die textilen Objekte, über die bereits an anderer Stelle berichtetet wurde.

(Braut)-Moden

Welcher Markt ist jedoch mehr von Individualität geprägt als der für Hochzeitskleider? Den schönsten Tag des Lebens möchte doch jede Braut in einem einmaligen Kleid erleben, dass sie selbst oder ein Schneider für sie auf Maß genäht hat. Doch was tun, wenn die eigenen Fertigkeiten an Nadel und Faden dafür nicht reichen und der Geldbeutel nicht so voll ist? Doch was von der Stange? Leirah Wang und ihre Firma Xuberance bieten das passende und individuell designte Kleid aus dem 3D-Drucker an. Ein dreidimensionales Gebilde aus gelenkig miteinander verbundenen Elementen (Ringen, Dreiecke, Vierecke,…) liefern den „Stoff“ aus denen die Träume in Weiß entstehen und der Braut „auf den Leib gedruckt“ werden.

 

Aufwendig aus vielen Elementen gedruckt bekommt das Material einen nahezu textilen Fall und Tragekomfort. Die auf thingiverse.com präsente hex-Chain-solution basiert ebenfalls auf kleinen, gelenkig verbundenen Elementen, die jedoch, anders als Xuberance, geschlossene Flächen mitbringen.

Hex-Chain-Kleider aus dem 3D-Drucker   
          	              	 	
Quelle: www.thingiverse.com/thing:341707
kleider aus 3D Drucker

Schuhe

Das hex-Chain-Kleid hat auch der Designer Minh-Chieh Chen, Gründer und CEO von Lung X Lung Design bereits auf seinem Flashforge 3D-Drucker realisiert um dann die Kleidungsstücke ins Visier zu nehmen, die von einer Vielfalt an Materialeigenschaften leben: Schuhe.

Schuhwerk aus dem 3D-Drucker 	
Quelle: www.3dprint.com/47574/3d-printed-shoes-3/
lungfeatured

Unterschiedliche Materialien und die intelligente Konstruktion der Bauteile bilden die Trageeigenschaften ab und erlauben auch weniger betuchten Kunden den Luxus von maßgefertigten Schuhen.

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3D-Drucker kommen in Mode

Schusswaffen aus dem 3D-Drucker

Neue Technologien verlieren immer dann ihre Unschuld, wenn sie zu kriminellen, kriegerischen oder terroristischen Zwecken missbraucht werden. Die von Otto Hahn entdeckte Spaltung von Atomkernen brachte neben einer Vielzahl wissenschaftlicher Erkenntnisse zwar eine neue Methode zur friedlichen Stromerzeugung, aber auch die verheerendste Massenvernichtungswaffe der Menschheit hervor.

Nach heutigem Kenntnisstand muss man für den 3D-Druck nicht die gleiche Dimension befürchten, doch ist diese innovative Technologie gerade dabei, ihre Unschuld zu verlieren. Nutzt man das große Potential, individuelle und auf den konkreten Einsatz exakt zugeschnittene Teile produzieren zu können friedlich, so können z.B. mittels Selective Laser Melting oder Laser Sintering patientengerechte Prothesen hergestellt werden.

Waffenproduktion

Der Schritt, die gleichen Verfahren für die Herstellung spezieller Waffenteile einzusetzen, ist nicht allzu groß. Die dazu benötigten Maschinen sind jedoch mit hohen Investitionskosten verbunden, so dass sich nur solvente Unternehmen diese Technik zur Waffenproduktion leisten können – bislang jedenfalls. Inzwischen hat sich jedoch gerade in den USA eine Cummunity gebildet, die mittels 3D-Druck kostengünstig funktionierende Waffenteile herstellt.

Pistolenschalldämpfer aus dem 3D-Drucker  Quelle: www.3dprint.com/52245/3d-printed-plastic-silencer/

Pistolenschalldämpfer aus dem 3D-Drucker
Quelle: www.3dprint.com/52245/3d-printed-plastic-silencer/

Die Funktionstüchtigkeit und der Einsatzbereich der gedruckten Waffenteile hängt hauptsächlich von den eingesetzten Materialien ab. Die meisten Thermoplasten sind zumindest für die den Einsatz in unmittelbarer Umgebung des Projektils oder der heißen Treibgase ungeeignet. Gregory Mark, Gründer des in Boston beheimateten startups Mark Forge, bietet weltweit den ersten 3D-Drucker für die Verarbeitung faserverstärkter Kunststoffe an. Kohlenstoff- und Aramidfasern sorgen im Vergleich zu dem druckerüblichen ABS für eine zwanzigfach höhere Festigkeit. Die auf die Masse bezogene, spezifische Festigkeit des Materials übertrifft die von CNC-bearbeitetem Aluminium.

Und so wie der neuartige 3D-Drucker dem Leichtbau verheißungsvolle Innovationen in Aussicht stellt, ist mit den neuen Möglichkeiten auch gleich die Kehrseite der Medaille auf dem Plan geraten: eine funktionstüchtige Pistole ohne Metallteile direkt aus dem heimischen Drucker. Wer braucht denn so etwas?

Quelle: www.3dprint.com/48471/cody-wilson-gun-mark-forged/

Quelle: www.3dprint.com/48471/cody-wilson-gun-mark-forged/

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Schusswaffen aus dem 3D-Drucker

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