Quatrocopter zur Inspektion hoher Gebäude

Wozu sollen Roboter senkrechte Wände hinaufklettern? Ganz einfach, damit es keine Menschen tun müssen. Inspektionen von Fassaden oder tragender Baustrukturen werden gerade bei älteren Gebäuden immer wichtiger. Der neu entwickelte Roboter ist flugfähig und gegen Abstürze immun.

Speziell für die Fassadeninspektion sind bereits einige Roboter entwickelt worden, die sich selbstständig an die senkrechte Wand begeben und dort mit Kameras und Sensoren nach dem Rechten sehen. Die Kletterstrategien der herkömmlichen Roboter sind meist auf die Anwendung an einzelnen Gebäuden mit ihren jeweiligen Oberflächen spezialisiert. Verwendet werden meistens Vakuum-Sauger, Magnete oder seit Neustem Adhäsionsfüße, die denen des Geckos nachempfunden sind. Doch ganz gleich, welche Haftfüße die Roboter besitzen, versagen sie, werden die kleinen Kerlchen sehr schnell an die Existenz der Schwerkraft erinnert. Dabei reicht bereits ein einfacher Fehlerfall, wie Wechsel der Oberfläche oder Ausfall der Haftmechanismen, um einen Totalverlust des Roboters samt Instrumenten zu erleiden.

Wandkletterer2

Quatrocopter auf Rädern

Prof. Hyun Myung vom Urban Robotics Lab des KAIST in Südkorea verfolgt mit seiner Gruppe einen völlig neuen Ansatz: der Roboter ist flugfähig und damit gegen Abstürze immun. Der Wandkletterer des KAIST ist ein Quatrocopter auf Rädern.

Im Normalbetrieb fährt er die Wand entlang und inspiziert sie z.B. auf Risse. Ernsthafte Störungen quittiert er mit dem Schwebflug und landet sicher auf dem Boden. Die Flugfähigkeit des Roboters bietet zudem den Vorteil, dass die Klettermaschine nicht immer vom Erdgeschoss in den Inspektionsbereich, z.B. in der Gebäudemitte, steigen muss, sondern direkt das Arbeitsgebiet anfliegen und inspizieren kann.

Quellen:

www.oobject.com/category/15-wall-climbing-robots/
spectrum.ieee.org/…/quadrotor-with-wheels-can-drive-straight-up-walls

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Quatrocopter zur Inspektion hoher Gebäude

Robocup 2015 : des robots du monde entier s’affrontent… sur un terrain de football

 Le coup d’envoi de la 19e édition de la Robocup, coupe du monde de football destinée aux robots, a été donné à Hefei, en Chine. Jusqu’au 23 juillet prochain, des machines venues du monde entier s’affrontent sur un terrain de football. L’objectif des chercheurs est clair : constituer d’ici à 2015 une équipe capable de battre les champions du monde… humains. (Crédit images : Reuters/ CCTV).
Robocup 2015 : des robots du monde entier s’affrontent… sur un terrain de football

FESTO´S Krabbelzoo

Auf der Industriemesse in Hannover ist der Stand von FESTO in jedem Frühjahr ein Publikumsmagnet. Wohl kaum ein Messebesucher lässt sich die neueste Bionic-Entwicklung der Esslinger entgehen. In diesem Jahr legte FESTO erstmals zwei Konzepte aus dem Gebiet der Schwarmrobotik vor.

Die Anleihen aus der Natur dienen dem Automatisierungsunternehmen nicht nur als reinem Marketing-Gag, sondern finden sich in seinen Produkten, wie z.B. dem FlexShapeGripper wieder, der einer Chamäleonzunge nachempfunden ist. Der Greifer kann ohne Werkzeugwechsel unterschiedlich geformte Objekte – teilweise mehrere gleichzeitig – aufnehmen und kontrolliert ablegen.

Schmetterlingsschwarm

Die relativ einfach aufgebauten Individuen ziehen vorgegebene Bahnen und werden von einem stationären System von außen gesteuert. Ein Indoor-GPS und eine Reihe von IR-Kameras sorgen dafür, dass die ca. 50 cm großen Falter nicht untereinander oder an der Hallenbegrenzung aneinander stoßen.

Ameisenstaat

Die autonom arbeitenden Roboter des Ameisenstaates lösen eine komplexe Aufgabe durch Interaktion. In jeder mit Sensoren ausgestatteten Ameise sind Algorithmen für die individuelle Aktionsplanung abgelegt, die sich den stetig in Veränderung befindlichen Umweltbedingungen anpassen. Ihre Energie beziehen die ca. 10 cm langen Krabbler aus Ladeschienen am Rand des Arbeitsraums.

Das künstliche Insekt wurde von FESTO aus einer Vielzahl von Molded Interconnected Devices (MID) aufgebaut. Auf die 3D-gedruckten Teile werden durch 3D-Laser-Direkt-Strukturierung die Leiterbahnen und Sockel für elektronische Bauelemente aufgebracht. So entstehen hoch integrierte Bauelemente, die anschließendes Verkabeln überflüssig machen. Jede Ameise verfügt über 20 Bewegungselemente für Beine und die beiden Greifzangen am Kopf. Für die Bewegung sorgen Piezo-Biegeaktoren mit hohem Wirkungsgrad und hoher Schnelligkeit.

Das „Große Krabbeln“ von FESTO ist eine Schwarm autonomer Roboter

Das „Große Krabbeln“ von FESTO ist eine Schwarm autonomer Roboter

Quellen:

www.festo.com/cms/en_corp/9617.htm
3dprint.com/54023/festo-3d-printed-bionicants/
spectrum.ieee.org/automaton/robotics/industrial-robots/festo-bionic-ants-and-butterflies

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FESTO´S Krabbelzoo